BäumePflanzen

Feldahorn: vielseitig und robust

Ein schöner Garten lebt von Bäumen, die mit Widerstandsfähigkeit, Schönheit und ökologischem Wert überzeugen. Der Feldahorn (Acer campestre) gehört zu diesen besonderen Gehölzen. Sein dichter Wuchs, die handförmigen Blätter und die leuchtende Herbstfärbung machen ihn ideal für Gärten, Parks und Hecken. Bereits 2015 wurde er unter dem Motto „Der Kleinste ganz groß“ zum Baum des Jahres gewählt.

Doch was macht den Feldahorn so besonders? In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige über seine Eigenschaften, Pflanz- und Pflegetipps.

Der Feldahorn: Steckbrief

EigenschaftDetails
🌱 Botanischer NameAcer campestre
🌿 Deutscher NameFeldahorn (historisch auch „Maßholder“)
🛠️ PflegeaufwandGering
🌳 Pflanzenart / KategorieLaubbaum, Gehölz
🌿 FamilieSeifenbaumgewächse (Sapindaceae)
🏡 VerwendungHeckenpflanze, Sichtschutz, Straßenbegleitgrün, Parks, Gärten, Windschutz, Vogelschutz, Stadtbegrünung
🛡️ SichtschutzBesonders blickdicht als Hecke
🌸 BlütezeitApril bis Mai
🌼 BlütenfarbeGelblich-grün
📏 WuchshöheBis zu 20 m (in Ausnahmefällen bis zu 30 m)
🌲 WuchsformStrauchig oder als Baum mit rundlicher Krone
📈 Wachstum / Jahr30-50 cm
☀️ StandortSonnig bis halbschattig
🌱 BodenansprücheAnspruchslos, bevorzugt kalkhaltige, nährstoffreiche und gut durchlässige Böden
💧 WasserbedarfGering bis durchschnittlich
🍇 FrüchteSpaltfrüchte mit flügelartigen Samen,
nicht essbar
👃 DuftGeruchslos
❄️ WinterhärteSehr winterhart (bis -30 °C)
⚠️ GiftigkeitUngiftig
🕰️ Alter150 bis über 300 Jahre
🐛 Schädlinge/KrankheitenGallmilben, Blattläuse, Mehltau, Teerfleckenkrankheit (deutlich weniger anfällig als Spitz- und Bergahorn)
✨ BesonderheitenBaum des Jahres 2015, bienen- und insektenfreundlich, windfest, schnittverträglich, bildet Korkleisten an jungen Trieben, Herzwurzler, klimaresistent (Zukunftsbaum), ökologisch wertvoll, Stadtklima-tolerant, gut für Hecken geeignet

Herkunft und Verbreitung: heimischer Klimabaum

Der Feldahorn ist in fast ganz Europa verbreitet und gehört zu den wenigen heimischen Ahornarten. Er wächst in Laubwäldern, an Waldrändern und in Heckenlandschaften. In Städten ist er ebenso anzutreffen wie auf dem Land. Sein althochdeutscher Name „Maßholder“ (von „mazzaltra“, Speise) verrät: Früher wurden seine jungen Blätter ähnlich wie Sauerkraut eingestampft und vergoren.

Natürlicher Lebensraum und ökologische Bedeutung

Als heimische Baumart spielt der Feldahorn eine wichtige Rolle im Ökosystem Mitteleuropas. Seine Blätter verrotten schnell und fördern die Humusbildung. Gleichzeitig stabilisiert sein Herzwurzelsystem den Boden und verhindert Erosion. Heute gilt der Feldahorn als einer der wichtigsten Zukunftsbäume im Klimawandel: Er verträgt Hitze, Trockenheit, Winterkälte bis -30 °C und sogar Streusalz.

Beliebte Sorten des Feldahorns

Es gibt verschiedene Zuchtvarianten des Feldahorns, die sich für unterschiedliche Einsatzzwecke eignen:

  • Acer campestre ‚Elsrijk‘: Eine robuste, schmale Sorte, bestens geeignet für Alleen und enge Bereiche.
  • Acer campestre ‚Annys Globe‘: Kompakte, kugelförmige Krone, ideal für kleine Gärten.
  • Acer campestre ‚Huibers Elegant‘: Kompakter, schmaler Wuchs, ideal für Alleen und kleine Gärten.
  • Acer campestre (Wildform): Klassischer, frei wachsender Feldahorn für naturnahe Gärten.

Was macht den Feldahorn so besonders?

Der Feldahorn überzeugt nicht nur optisch, sondern auch als Alleskönner in Sachen Standort- und Klimaanpassung. Er spielt eine wichtige Rolle für viele Tierarten und eignet sich hervorragend für nachhaltige Gärten.

Ein Hingucker zu jeder Jahreszeit

Im Frühjahr zeigt sich frischgrünes Laub. Im Sommer spendet er angenehmen Schatten. Im Herbst leuchtet seine goldgelbe bis rötliche Herbstfärbung. Selbst im Winter überzeugt er mit einer markanten Borke: An jungen Zweigen bilden sich charakteristische Korkleisten. Diese korkigen Leisten entstehen aus Lentizellen und gelten als sicheres Erkennungsmerkmal. Die ältere Borke ist hellgrau bis bräunlich-gelb und entwickelt eine typische Schuppenstruktur.

Extrem anpassungsfähig und widerstandsfähig

Der Feldahorn gedeiht in nahezu jedem Boden: sandig, lehmig oder kalkhaltig. Zudem toleriert er Hitze, Kälte, Luftverschmutzung und Trockenheit. Daher eignet er sich auch für städtische Gebiete oder schwierige Standorte. Im Vergleich zu Spitz- und Bergahorn zeigt er sich deutlich widerstandsfähiger gegenüber Schaderregern.

Ein Paradies für Tiere

Insekten, Vögel und kleine Säugetiere profitieren enorm vom Feldahorn. Seine Blüten liefern Nektar und Pollen für Bienen und Hummeln. Das dichte Blätterwerk bietet Vögeln Schutz und Nistplätze. Die geflügelten Samen (die berühmten „Ahorn-Propeller“) dienen vielen Tierarten als Futter.

Feldahorn als Hecke: natürlicher Sicht- und Windschutz

Der Feldahorn eignet sich nicht nur als Einzelbaum, sondern auch hervorragend als Hecke. Durch seine dichte Verzweigung und Schnittverträglichkeit bildet er schnell eine blickdichte, grüne Wand. Gleichzeitig bietet er Vögeln und Insekten wertvollen Lebensraum.

Vorteile einer Feldahorn-Hecke

  • Schnittverträglich: Mehrmaliger Schnitt pro Jahr möglich
  • Blickdicht und windfest: Hervorragend als natürlicher Sichtschutz
  • Heimische Alternative zu Thuja oder Kirschlorbeer
  • Blüten und Samen als Nahrung für Wildtiere

Wer eine pflegeleichte, ökologische und langlebige Hecke sucht, trifft mit dem Feldahorn eine sehr gute Wahl.

Feldahorn (Acer campestre) mit unreifen Früchten und charakteristischen Blättern
Acer campestre mit seinen typischen Flügelfrüchten: eine wertvolle Baum- und Heckenpflanze für naturnahe Gärten

Blätter, Blüten und Früchte

Der Feldahorn (Acer campestre) beeindruckt mit wechselnden Farben und Strukturen im Laufe der Jahreszeiten. Seine markanten gelappten Blätter, filigranen Blüten und charakteristischen geflügelten Samen machen ihn unverwechselbar.

Blätter: klein, aber eindrucksvoll

Die drei- bis fünflappigen Blätter sind kleiner als beim Spitzahorn oder Bergahorn. Ihre abgerundete Form verleiht ihnen besonderen Charme. Im Sommer zeigen sie sich in kräftigem Grün, im Herbst verwandeln sie sich in strahlendes Goldgelb oder rötliche Töne. Ein weiteres Erkennungsmerkmal: Der Blattstiel führt einen weißlichen Milchsaft.

Blüten: wertvoll für Bienen

Die unscheinbaren gelbgrünen Blüten erscheinen im Mai und bieten reichlich Nektar und Pollen für Bienen und Hummeln. Damit tragen sie zur Förderung der Artenvielfalt bei.

Die typischen „Ahorn-Helikopter“

Die geflügelten Spaltfrüchte drehen sich beim Herunterfallen spiralförmig. Dieser natürliche Mechanismus sorgt für eine weite Verbreitung durch den Wind. Ein Unterschied zum Bergahorn: Die Flügel stehen fast waagrecht voneinander ab. Die Samen reifen im September und Oktober. Besonders ist ihre Keimruhe von mindestens einem Jahr: Sie keimen erst im übernächsten Frühjahr. Vögel und Nagetiere nutzen die Samen gerne als Futter.

Wuchs und Standort: Feldahorn im Garten

Der Feldahorn ist ein mittelgroßer Baum, der auch als Heckenpflanze oder Formschnittgehölz eine gute Figur abgibt.

Größe und Wachstum

  • Höhe: 10-15 Meter (in Einzelfällen bis 20 Meter)
  • Breite: 6-10 Meter
  • Wachstum: 30-50 cm pro Jahr, mäßig bis schnell wachsend
  • Alter: 150 bis über 300 Jahre

Dank seines kompakten Wuchses eignet sich der Feldahorn auch für kleinere Gärten. Wer eine niedrigere Wuchsform bevorzugt, greift auf kugelige oder säulenförmige Züchtungen zurück.

Standortwahl: Sonne oder Halbschatten?

Der Feldahorn fühlt sich sowohl an sonnigen als auch halbschattigen Standorten wohl. Grundsätzlich bevorzugt er tiefgründige, durchlässige Böden, ist aber insgesamt sehr anpassungsfähig.

Feldahorn setzen

Der richtige Zeitpunkt und eine sorgfältige Pflanzung sind entscheidend für ein gesundes Wachstum.

Die beste Pflanzzeit

Herbst (Oktober bis November): Ideal, denn der Baum bildet bis zum Frühjahr erste Wurzeln und treibt kräftig aus.
Frühjahr (März bis April): Ebenfalls geeignet. Hier ist regelmäßiges Gießen im ersten Sommer besonders wichtig.

Der optimale Standort

Der Feldahorn ist äußerst anpassungsfähig, bevorzugt jedoch folgende Bedingungen:
Sonnig bis halbschattig: Je mehr Sonne, desto intensiver die Herbstfärbung.
Boden: Tiefgründig, durchlässig und humos. Er wächst aber auch auf sandigen oder lehmigen Böden.
Keine Staunässe: Eine gute Drainage ist wichtig, damit sich keine Wasseransammlungen im Wurzelbereich bilden.

Pflegeleichter Begleiter für Jahrzehnte

Nach der Pflanzung bleibt der Feldahorn über viele Jahre ein robuster und unkomplizierter Baum. Mit den folgenden Pflegetipps gedeiht er optimal:

Bewässern

  • Vor allem in den ersten Jahren sollte der Feldahorn in trocken-warmen Sommern regelmäßig gegossen werden.
  • Hingegen sind ältere Bäume äußerst trockenheitsresistent und benötigen nur bei extremer Trockenheit zusätzliches Wasser.

Düngen

  • Einmal im Jahr (am besten im Frühjahr) mit Kompost oder organischem Dünger (z. B. Hornspäne) versorgen.
  • Auf chemische Dünger können Sie in der Regel verzichten. Der Feldahorn kommt gut mit nährstoffarmen Böden zurecht.

Schnitt: Formen und Pflegen

Der Feldahorn ist besonders schnittverträglich und lässt sich problemlos in Form bringen:

  • Freistehende Bäume benötigen keinen regelmäßigen Schnitt. Ein gelegentliches Entfernen abgestorbener oder störender Äste genügt.
  • Hecken aus Feldahorn können Sie mehrmals im Jahr schneiden, um eine dichte, kompakte Form zu erhalten.
  • Bester Zeitpunkt für den Schnitt:
    • Frühjahr (vor dem Austrieb) oder Spätsommer/Herbst.
    • Einen starken Rückschnitt führen Sie am besten im Winter durch.
    • Nicht im Spätfrühling oder Sommer schneiden, da dann viele Tiere in der Hecke nisten.
Vergleich von Ahorn-Sorten: Spitzahorn (Acer platanoides), Bergahorn (Acer pseudoplatanus) und Feldahorn (Acer campestre) mit Blättern und Früchten.
Die Unterschiede zwischen Spitzahorn, Bergahorn und Feldahorn: Blätter und Samen im direkten Vergleich.

Feldahorn schneiden: Zeitpunkt, Technik und Heckenform

Der Feldahorn (Acer campestre) gehört zu den schnittverträglichsten heimischen Gehölzen. Als freistehender Baum braucht er grundsätzlich keinen regelmäßigen Schnitt. Als Hecke hingegen profitiert er von zwei Formschnitten pro Jahr. Auch ein radikaler Verjüngungsschnitt bis ins alte Holz ist kein Problem.

Wann sollte man einen Feldahorn schneiden?

SchnittartZeitpunktHinweis
Heckenschnitt (1. Schnitt)Ende Juni (um den Johannistag)Nach dem ersten Austrieb, Hecke in Form bringen
Heckenschnitt (2. Schnitt)Spätsommer oder SpätwinterZweiter Formschnitt für dichte Struktur
Pflegeschnitt SolitärbaumSpätwinter (Februar/März)Tote Äste entfernen, Krone auslichten
VerjüngungsschnittSpätwinterRadikaler Rückschnitt bis ins alte Holz möglich

Vogelschutz beachten: In Österreich gelten je nach Bundesland unterschiedliche Regelungen zum Gehölzschutz. In der Steiermark schützt das Steiermärkische Naturschutzgesetz brütende Vögel. Grundsätzlich gilt: Zwischen März und September keine radikalen Schnitte durchführen. Leichte Formschnitte (wie der Heckenschnitt im Juni) sind in der Regel erlaubt, solange keine Nester betroffen sind.

Feldahorn-Hecke schneiden: So bleibt sie dicht

Eine Feldahorn-Hecke wächst kräftig und braucht daher mindestens zwei Formschnitte pro Jahr. Der erste Schnitt erfolgt Ende Juni nach dem Johannistag, der zweite im Spätsommer oder Spätwinter. Verwenden Sie eine scharfe Heckenschere und schneiden Sie die Hecke leicht trapezförmig: unten breiter, oben schmaler. So bekommt auch der untere Bereich genug Licht und verkahlt nicht.

Freistehenden Feldahorn schneiden

Als Solitärbaum entwickelt der Feldahorn von allein eine gleichmäßige, rundliche Krone. Ein regelmäßiger Formschnitt ist daher nicht nötig. Entfernen Sie lediglich:

  • Abgestorbene oder beschädigte Äste
  • Kreuzende Triebe, die sich gegenseitig behindern
  • Triebe, die zu dicht ins Kroneninnere wachsen

Den Schnitt führen Sie am besten im Spätwinter (Februar/März) durch, bevor der Neuaustrieb beginnt. Der Feldahorn ist auch als Formgehölz beliebt und lässt sich problemlos zu Kugeln, Kegeln oder anderen Formen schneiden.

Krankheiten und Schädlinge: So bleibt Ihr Feldahorn gesund

Der Feldahorn ist ein widerstandsfähiger Baum. Im Vergleich zu Spitz- und Bergahorn zeigt er sich deutlich weniger anfällig für Schädlinge und Pilzerkrankungen. Dennoch können gelegentlich Probleme auftreten.

Die Teerfleckenkrankheit (Rhytisma acerinum) ist eine harmlose Pilzinfektion. Sie zeigt sich durch schwarze Flecken auf den Blättern. Maßnahmen sind nicht nötig: Das befallene Laub fällt im Herbst ab und erneuert sich im Frühjahr.

Echter Mehltau, erkennbar an einem weißen Belag auf den Blättern, tritt vor allem bei warmer Witterung auf. Allerdings hilft eine gute Luftzirkulation und gelegentliches Besprühen mit verdünnter Milch helfen hier.

Gallmilben (Aceria macrorhyncha) verursachen filzige, weiße oder braune Rasen auf der Blattunterseite. Der Befall ist meist harmlos und beeinträchtigt die Gesundheit des Baumes nicht.

Blattläuse befallen oft junge Triebe. Natürliche Fressfeinde wie Marienkäfer halten sie in Schach. Ein sanfter Wasserstrahl oder Brennnesselsud hilft zusätzlich.

Holz des Feldahorns

Das Holz des Feldahorns ist sehr hart und schwer (Rohdichte 0,72 g/cm³). Damit übertrifft es sogar Berg- und Spitzahorn. Drechsler, Schnitzer und Tischler schätzen es wegen seiner schönen Maserung. Aufgrund der geringen Stammstärke kommt es vor allem für kleinere Werkstücke, Werkzeuggriffe und Furniere zum Einsatz.

Welche Bäume passen gut zum Feldahorn?

Der Feldahorn lässt sich hervorragend mit anderen Bäumen kombinieren. Die richtige Auswahl fördert die ökologische Vielfalt, sorgt für ein harmonisches Erscheinungsbild und bietet Lebensräume für zahlreiche Tiere.

Hainbuche (Carpinus betulus): die ideale Heckenpartnerin

  • Ähnlich robust und schnittverträglich, bestens geeignet für dichte Mischhecken.
  • Wächst gut in sonnigen und halbschattigen Lagen.
  • Bietet mit ihrem dichten Laub Vögeln Schutz und Nistplätze.
Hainbuchenhecke
Die Hainbuchenhecke

Eberesche (Sorbus aucuparia): Bienenweide und Vogelfutter

  • Setzt mit ihren roten Beeren im Herbst farbliche Akzente.
  • Eine wertvolle Futterquelle für Vögel und Insekten.
  • Verträgt sowohl trockene als auch feuchte Böden.

Linde (Tilia spp.): ökologischer Mehrwert und majestätische Erscheinung

  • Passt optisch und ökologisch hervorragend zum Feldahorn.
  • Spendet Schatten und bietet Nahrung für Bienen durch ihre duftenden Blüten.
  • Schnellwachsend, mit hoher Anpassungsfähigkeit an verschiedene Standorte.

Kornelkirsche (Cornus mas): Frühblüher mit essbaren Früchten

  • Eine der ersten Blütenpflanzen im Frühjahr, wichtig für Bienen.
  • Bringt mit ihren gelben Blüten und roten Früchten Abwechslung in den Garten.
  • Die essbaren Kornelkirschen lassen sich zu Marmelade verarbeiten.
Kornelkirsche - Cornus mas, bietet wunderschöne hellgelbe Blüte. Für naturnahe ausladenden Sichtschutz - Gartengestaltung Pflanzenhandel Garten Leber
Die Kornelkirsche bietet wunderschöne hellgelbe Blüte.

Weitere Fragen zum Feldahorn

Was sind die Besonderheiten des Feldahorns?

Der Feldahorn ist pflegeleicht, schnittverträglich und ökologisch wertvoll. Er wächst als Baum oder Hecke, verträgt Trockenheit und bietet wichtige Nahrungsquellen für Insekten und Vögel. Seine goldgelbe bis rötliche Herbstfärbung und die markanten Korkleisten an jungen Zweigen machen ihn unverwechselbar. 2015 wurde er zum Baum des Jahres gewählt.

Wie groß kann ein Feldahorn werden?

Er erreicht 10 bis 15 Meter Höhe, selten bis 20 Meter. Die Krone kann 6 bis 10 Meter breit werden. Kompakte Züchtungen wie ‚Nanum‘ oder ‚Elsrijk‘ bleiben deutlich kleiner.

Wie schnell wächst ein Feldahorn?

Der Feldahorn wächst 30 bis 50 cm pro Jahr. Junge Exemplare wachsen schneller, später verlangsamt sich das Wachstum. Als Hecke bildet er rasch eine dichte Begrenzung.

Ist der Feldahorn ein Tiefwurzler?

Der Feldahorn bildet ein verzweigtes Herzwurzelsystem, das sowohl in die Breite als auch in die Tiefe reicht. Dadurch ist er sehr standfest, hebt in der Regel keine Wege oder Pflasterungen an und passt sich gut an verschiedene Böden an.

Eignet sich der Feldahorn für kleine Gärten?

Ja, besonders kompakte Sorten wie ‚Nanum‘ oder ‚Elsrijk‘ sind ideal. Weitere Empfehlungen finden Sie unter Bäume für kleine Gärten. Durch regelmäßigen Schnitt bleibt er klein und eignet sich auch als Formschnittgehölz oder Hecke.

Wie alt kann ein Feldahorn werden?

Ein Feldahorn kann 150 bis über 300 Jahre alt werden. Damit gehört er zu den langlebigen heimischen Laubbäumen. Sein langsames, aber stetiges Wachstum trägt zu dieser Langlebigkeit bei.

Wann und wie schneidet man einen Feldahorn?

Als freistehender Baum braucht der Feldahorn keinen regelmäßigen Schnitt. Entfernen Sie lediglich tote oder störende Äste im Spätwinter. Als Hecke sollten Sie ihn zweimal pro Jahr schneiden: den ersten Schnitt Ende Juni (Johannistag), den zweiten im Spätsommer oder Spätwinter. Der Feldahorn ist sehr schnittverträglich und treibt auch nach einem radikalen Rückschnitt zuverlässig wieder aus.

Ist der Feldahorn als Hecke geeignet?

Ja, der Feldahorn zählt zu den besten heimischen Heckenpflanzen. Er wächst dicht, ist sehr schnittverträglich und bietet Vögeln und Insekten Lebensraum. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 50 bis 70 cm. Bereits nach wenigen Jahren entsteht eine blickdichte, naturnahe Hecke mit goldgelber Herbstfärbung.

FAZIT: Ist der Feldahorn die perfekte Wahl?

Der Feldahorn ist ein vielseitiger, pflegeleichter und robuster Baum, ideal für Gärten, Hecken und urbane Begrünung. Seine goldgelbe Herbstfärbung, hohe Schnittverträglichkeit und ökologischer Nutzen bereichern jede Grünfläche.

Ob als Hecke, Kleinbaum oder natürlicher Sichtschutz: Er überzeugt durch Anpassungsfähigkeit und charmanten Wuchs. Als anerkannter Zukunftsbaum ist er bestens für den Klimawandel gerüstet. Wer einen heimischen, klimaresistenten und bienenfreundlichen Baum sucht, trifft mit dem Feldahorn eine nachhaltige Wahl.

Feldahorn kaufen

Wenn Sie sich für den Kauf eines Feldahorns entscheiden, bieten wir eine breite Auswahl an verschiedenen Größen und Lieferformen an.

Bei Fragen zur Pflanzung, Pflege oder zur Auswahl des richtigen Standorts stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.

Bitte beachten Sie, dass die Lieferzeiten je nach Verfügbarkeit der Bäume zwischen 7 und 14 Tagen betragen können. Wir bieten Ihnen hochwertige Pflanzen und erstklassigen Kundenservice. Kontaktieren Sie uns gerne bei weiteren Fragen oder für eine persönliche Beratung.

Schön, dass Sie hier sind! Herbst 2023. Die Herbstastern sind eine ideale Pflanze für die Gartengestaltung von modernen bis hin zu Cottage Gärten. - Jetzt informieren und bei uns Garten Leber Steiermark kaufen.

Wie gefällt Ihnen unser Artikel? Haben wir Ihnen weitergeholfen? Schreiben Sie uns gerne einen Kommentar.

JETZT ANFRAGEN

Wir unterstützen Sie bei der Gestaltung und Realisierung Ihrer neuen Garten- und Außenanlage. Von der Planung bis zur Umsetzung bieten wir umfassende Dienstleistungen: Aushubarbeiten, Poolbau, Pflasterarbeiten, Plattenlegen und Bepflanzung. > Alle Leistungen

Möchten Sie Ihren bestehenden Garten pflegen lassen? Wenn Sie einmal weniger Zeit haben, kümmern wir uns gerne um Ihren Außenbereich. Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns eine E-Mail oder Anfrage. Wir freuen uns, Ihre Gartenvisionen in die Realität umzusetzen.

Haftungsausschluss: Unsere Online-Inhalte werden mit größter Sorgfalt umgesetzt. Jedoch übernehmen wir keine Haftung für Aktualität und Richtigkeit. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise und Korrekturvorschläge unter: garten-leber.at/kontakt entgegen.

*¹) Informationen aus Internet-Recherche. Keine Haftung für Richtigkeit.

Garten Leber

Dürfen wir uns vorstellen? Wir sind ein zuverlässiges Unternehmen aus der Steiermark/Österreich. Vor über 20 Jahren haben wir uns auf Ihr Zuhause spezialisiert. Vom kleinen Garten bis hin zum Großprojekt mit Pool. Alle Arbeiten werden von uns selbst durchgeführt. Der Vorteil: Projekte mit hoher Qualität!

Ähnliche Seiten

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Back to top button